Sonntag, 1. März 2020

Broschüren über berühmte deutsche Fliegerinnen





München / Wiesbaden (internet-zeitung) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de sind zahlreiche Broschüren oder E-Books über berühmte deutsche Fliegerinnen, Luftschifferinnen und Fallschirmspringerinnen erhältlich. Sie stammen aus der Feder des Wiesbadener Autors Ernst Probst, zu dessen Spezialitäten Kurzbiografien berühmter Frauen gehören. Er veröffentlichte 2001 eine 14-bändige Taschenbuchreihe über Superfrauen sowie die Einzeltitel „Königinnen der Lüfte“, „Königinnen des Tanzes“ und „Superfrauen aus dem Wilden Westen“.

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Liesel Bach. Deutschlands erfolgreichste Kunstfliegerin

Die erfolgreichste deutsche Kunstfliegerin in der Zeit zwischen 1930 und 1970 dürfte Liesel Bach (1905–1992) gewesen sein. Zu ihren herausragendsten fliegerischen Leistungen gehörte der erste Flug einer Frau über den Himalaja im Jahre 1951. Die Kurzbiografie „Liesel Bach. Deutschlands erfolgreichste Kunstfliegerin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das abwechslungsreiche Leben dieser Pilotin.

Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/145224/liesel-bach

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Melli Beese. Die erste deutsche Fliegerin

Als erste Frau, die in Deutschland die Prüfung zum Erwerb der Pilotenlizenz ablegte, ging die gebürtige Sächsin Amelie Hedwig Boutard-Beese (1886–1925), geborene Beese, in die Geschichte der Luftfahrt ein. Besser bekannt ist sie allerdings unter ihrem Rufnamen Melli Beese. Die Kurzbiografie „Melli Beese. Die erste deutsche Fliegerin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben dieser ungewöhnlichen Frau.

Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/145202/melli-beese

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Elly Beinhorn. Deutschlands Meisterfliegerin

Die erste Frau, die alle fünf Erdteile mit dem Flugzeug überflog, war die deutsche Pilotin Elly Beinhorn (1907–2007), die zu den berühmtesten Fliegerinnen der Welt gehört. Während ihres legendenumwobenen Lebens erlebte sie die sportlichen Anfänge der Fliegerei mit und prägte sie. Ihr guter Ruf beruht auf zahlreichen fliegerischen Meisterleistungen. Daneben schrieb sie auch Bücher und arbeitete für Funk und Fernsehen, testete Autos, fotografierte Afrikasafaris und hielt Vorträge über Autos und Verkehrsprobleme. Das Leben dieser verdienstvollen Frau wird in der Kurzbiografie „Elly Beinhorn. Deutschlands Meisterfliegerin“ geschildert.

Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/145125/elly-beinhorn

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Vera von Bissing. Eine Kunstfliegerin der 1930-er Jahre

Eine der besten und erfolgreichsten deutschen Kunstfliegerinnen in den 1930-er Jahren war Vera von Bissing (1906–2002). Sie beherrschte als erste Frau den Looping nach vorn, der als sehr anstrengende Kunstflugfigur gilt. Ihr erschien das Fliegen als „das Schönste, was es auf der Welt gibt“. Die Kurzbiografie „Vera von Bissing. Eine Kunstfliegerin der 1930-er Jahre“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben dieser ungewöhnlichen Pilotin.

Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/145506/vera-von-bissing

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Marga von Etzdorf. Die tragische deutsche Fliegerin

Die erste Frau, die einen Alleinflug von Berlin nach Tokio wagte, war die deutsche Fliegerin Marga von Etzdorf (1907–1933). Sie ist auch die erste Kopilotin bei der „Deutschen Luft Hansa“ („DLH“) und nach Thea Rasche (1899–1971) die zweite Frau gewesen, die nach dem Ersten Weltkrieg die Fluglizenz A2 erhielt. Ihr Fliegerleben endete tragisch in jungen Jahren. Das abenteuerliche Leben dieser Pilotin wird in der Kurzbiografie „Marga von Etzdorf. Die tragische deutsche Fliegerin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst geschildert.

Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/145178/marga-von-etzdorf

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Thea Rasche. The Flying Fräulein

Die erste deutsche Frau mit Kunstflugschein war die Journalistin Thea Rasche (1899–1971). Ihr gebührt auch die Ehre, den ersten Alleinflug einer Frau in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg unternommen zu haben. Sie galt als eine der international bekanntesten Fliegerinnen aller Zeiten. Das kleine, aber feine Taschenbuch „Thea Rasche. The Flying Fräulein“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben dieser berühmten Fliegerin, die aus Unna in Westfalen stammt und in Essen aufwuchs.

Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/144836/thea-rasche

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Hanna Reitsch. Die Pilotin der Weltklasse

Eine der besten, berühmtesten und erfolgreichsten Fliegerinnen der Welt war die Deutsche Hanna Reitsch (1912–1979). Ihr Ruf als Pilotin von Weltklasse beruhte auf mehr als 40 Rekorden aller Klassen und Flugzeugtypen. Unter anderem wurde sie der erste weibliche Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber und unternahm den ersten Hubschrauberflug in einer Halle. Die Kurzbiografie „Hanna Reitsch. Die Pilotin der Weltklasse“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das abenteuerliche Leben dieser Fliegerin.

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Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg. Deutsche Heldin mit Gewissensbissen

Als Patriotin bei der Verteidigung Deutschlands ging Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg (1903–1945), geborene Schiller, in die leidvolle Geschichte des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) ein. Sie setzte sich für ihre Heimat mit Leib und Leben im wehrtechnischen Bereich ein und unternahm über 2.500 Sturzflüge mit Sturzkampfflugzeugen, um Zielgeräte zu verbessern. Kurz vor Ende des Krieges starb die mutige Frau den Fliegertod. Die Kurzbiografie „Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg. Deutsche Heldin mit Gewissensbissen“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben dieser tapferen Frau.

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Beate Uhse. Deutschlands erste Stuntpilotin

Die erste und einzige Stuntpilotin in Deutschland war Beate Uhse (1919–2001), geborene Köstlin. Sie doubelte in Kinofilmen männliche Filmschauspieler, die Rollen als Piloten hatten. Außerdem galt sie als tüchtige Sportfliegerin, Kunstfliegerin, Einfliegerin und Überführungsfliegerin. Später machte sie auch als Gründerin des ersten Sexshops, erfolgreichste Sexartikelversenderin der Welt und als eine der tüchtigsten Unternehmerinnen Deutschlands von sich reden. Die Kurzbiografie „Beate Uhse. Deutschlands erste Stuntpilotin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben der couragierten Fliegerin und Unternehmerin.

Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/145260/beate-uhse-deutschlands-erste-stuntpilotin

Samstag, 29. Februar 2020

Buchautor Ernst Probst will in keine Schublade gesteckt werden





Wiesbaden – „Gehen Sie heim zu Ihren Dinosauriern!“ verabschiedete der Geschäftsführer einer Tageszeitung einen seiner verantwortlichen Redakteure nach einer Weihnachtsfeier. Das gefiel dem so angesprochenen Journalisten gar nicht, weil er bereits über viele andere Themen zahlreiche Zeitungsartikel und einige Bücher geschrieben hatte. Dies sagte er seinem Chef freundlich und bestimmt. Dann ging er nach Hause, allerdings nicht zu „seinen Dinosauriern“, sondern zu seiner Familie.

Dass man als Journalist oder Buchautor vorschnell in eine bestimmte Schublade gesteckt wird, hat der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst oft genug am eigenen Leib erfahren. Zum Beispiel gab es in der Zeitungsredaktion, in der er 28 Jahre lang arbeitete,  einen „freundlichen Kollegen“, der ihn penetrant „Dino“ nannte. Hinweise von Probst, dass „Dinos“ nur eines seiner zahlreichen Interessensgebiete seien, fruchteten nichts.

Als freier Mitarbeiter vieler Tageszeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz machte Probst mitunter ähnlich unerfreuliche Erfahrungen. Der Feuilleton-Chef einer Tageszeitung in Essen beispielsweise, mahnte ihn mal, er solle nicht über jeden Knochen, der gefunden würde, gleich einen Artikel schreiben. Sein eigener Chefredakteur war milder gesonnen. Er hatte es nur nicht gern, wenn Probst über sehr kleine Tiere schrieb.

Natürlich gab es auch wohlgesonnene Journalisten. Im Wissenschaftsteil der überregionalen Tageszeitung „Die Welt“ etwa erschien fast jede Woche ein Artikel von Probst. Ähnlich war es beim „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt“, das heute leider nicht mehr existiert.

Zeitweise las man Texte von Probst auch im Wissenschaftsteil einer überregionalen Tageszeitung, hinter der immer ein kluger Kopf stecken soll. Dort kündigte man ihm jäh die freie Mitarbeitertätigkeit, weil er es gewagt hatte, in einem Leserbrief auf einen krassen Fehler eines anderen Autors hinzuweisen. Dieser hatte geschrieben, erstmals hätte man in Deutschland Knochen von Dinosauriern entdeckt. Probst wies in einem Leserbrief darauf hin, man habe allein im württembergischen Trossingen Dutzende von Dinosaurierskeletten gefunden. Dieser Leserbrief erschien nicht und später wurde kaum eines der vielen Bücher von Probst in jenem Edelblatt erwähnt.

Auch heute noch sollte man Ernst Probst, der inzwischen Rentner ist, nicht als Buchautor in eine bestimmte Schublade stecken. Zu seinen Spezialitäten gehören Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien berühmter Männer und Frauen. Aus seiner Feder stammen Biografien von Ärztinnen, Feministinnen, weiblichen Heiligen und  Filmstars, Fliegerinnen, Heldinnen, Malerinnen, Tänzerinnen und Wissenschaftlerinnen.

Seit einigen Jahren begeistert sich Probst auch für Aphorismen. Zusammen mit seiner Ehefrau Doris Probst veröffentlichte er die Taschenbücher „Der Ball ist ein Sauhund“ mit Weisheiten und Torheiten über Fußball sowie „Worte sind wie Waffen“ mit Weisheiten und Torheiten  über die Medien. Weil er selbst gern Aphorismen schreibt, veröffentlichte er das Taschenbuch „Schweigen ist nicht immer Gold“ mit rund 500 eigenen Zitaten. Oft werden seine Aphorismen in Zeitungen, im Internet und in Büchern anderer Autoren erwähnt.

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Ernst Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher, Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Nachfolgend eine Auswahl.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt, Der rätselhafte Spinosaurus, Vogelriesen in der Urzeit, Raubdinosaurier in Bayern

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Die ersten Bauern in Deutschland. Die Linienbandkeramische Kultur (5500 bis 4900 v. Chr.). Die Rössener Kultur, Die Michelsberger Kultur, Die Wartberg-Kultur, Die Glockenbecher-Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr,  Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Königinnen des Films 1, Königinnen des Films 2, Königinnen des Films in Italien, Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre,  Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde, Dorothea Erxleben. Die erste deutsche Ärztin, Ernst Probst: Ein Journalistenleben. Vom Wunschberuf zum Albtraum, Adolphus Busch. Das Leben des Bier-Königs, Hermann von Meyer. Der große Naturforscher aus Frankfurt am Main

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien, 400 Weisheiten über Verwandte, 750 Weisheiten über Tiere, Weisheiten und Torheiten über Hund und Katze, Weisheiten über Pferde (alle zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer





Donnerstag, 27. Februar 2020

Zwei Zitatesammler in Wiesbaden





Doris Probst und Ernst Probst sammeln und veröffentlichen Sprüche


Wiesbaden - Manche Menschen sammeln Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten, Autogramme, Fossilien, Mineralien, Fingerhüte, Bierdeckel oder Gläser. Etwas ganz anderes tragen die Eheleute Doris und Ernst Probst aus Wiesbaden zusammen. Sie suchen Zitate berühmter Leute, die ihnen gefallen, schreiben sie auf und veröffentlichen sie in Taschenbüchern.

Besonders fleißig war Doris Probst 2001, als sie die achtbändige Reihe „Weisheiten und Torheiten“ herausgab. Die darin enthaltenen Zitate befassten sich mit dem Alter, der Arbeit, Liebe, Ehe, Frauen, Männern, Müttern und Kindern. Hinzu kamen später „Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien“ und „Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball“.

Im Laufe der Zeit steuerte Ernst Probst immer mehr Selbsterdachtes zu den Taschenbüchern seiner Ehefrau bei. Sein Spruch „Das Internet bietet unvorstellbar viel Mist, aber der Rest ist gar nicht übel“ wurde oft im Netz erwähnt. Wegen seines Zitats „Männer sind Kinder, die nicht mehr weinen dürfen“ interviewte ihn ein Rundfunksender. „Das Dementi ist in einem Käseblatt oft der einzige Exklusivbericht“, dichtete der einstige Zeitungsredakteur. Einige seiner Zitate schafften es auf die Titelseite von Zeitungen, viele in Zitatesammlungen im Internet.

2019 produzierten Doris und Ernst Probst die Taschenbücher „750 Weisheiten über Tiere“, „400 Weisheiten über Verwandte“, „200 Weisheiten über Pferde“ sowie „Weisheiten und Torheiten über Hund und Katze“. Am besten kamen beim Publikum die Zitate über Hund und Katze an. Wen wundert’s bei der Beliebtheit dieser Haustiere?

„Das Interesse an Zitaten ist heute leider nicht sehr groß“, bedauern die beiden Sprüchesammler. Viele Fußballfans etwa sind bei der Lektüre von „Der Ball ist ein Sauhund“ sehr amüsiert über Geistesblitze von Spielern, Trainern, Managern oder Reportern. Aber auf die Idee, dass man ein Taschenbuch auch kaufen kann, kommen sie nur sehr selten.

Das Hobby, Zitate zu veröffentlichen, wird heute durch das Urheberrecht sehr eingeschränkt. Ungefragt darf man nur Sprüche publizieren, wenn der Verfasser mindestens vor 70 Jahren  gestorben ist. Bei noch lebenden Verfassern gilt es, deren Anschrift herauszufinden und sie zu fragen, ob sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind. Wehe, wenn fast jeder Zitate-Autor ein kostenloses Belegexemplar wünscht. Das kann teuer werden.

Wie viele Zitate die beiden Wiesbadener Sammler bisher notiert haben, wissen sie nicht genau. Es müssen Tausende sein ...


Mittwoch, 26. Februar 2020

Taschenbuch über die Ertebölle-Ellerbek-Kultur


 Kiel – Eine Kultur, die alte mittelsteinzeitliche Relikte und neue jungsteinzeitliche Elemente vereinte, steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Die Ertebölle-Ellerbek-Kultur“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Diese nach dem dänischen Fundort Ertebölle im Limfjord bei Aalborg und der deutschen Fundstelle Kiel-Ellerbeck auf dem Ostufer der Kieler Förde bezeichnete Kultur war zwischen etwa 5.000 und 4.300 v. Chr. in Schleswig-Holstein, Mecklenburg, im nördlichen Niedersachsen, in Dänemark und in Südschweden heimisch. Den Begriff Ertebölle-Ellerbek-Kultur hat 1958 der Prähistoriker Hermann Schwabedissen (1911–1994) eingeführt.

Bereits vor mehr als einem Jahrhundert stieß man am Limfjord auf die Siedlungsspuren des namengebenden dänischen Fundortes Ertebölle. Dabei handelt es sich um einen 140 Meter langen, 30 bis 40 Meter breiten und bis zu 1,50 Meter hohen aus Muschel- und Schneckenschalen bestehenden Haufen, der von 1893 bis 1897 bei Ausgrabungen des „Nationalmuseums Kopenhagen“ untersucht wurde. Weitere Untersuchungen erfolgten von 1979 bis 1984. Der Muschelhaufen enthielt neben unzähligen Speiseresten reiche Hinterlassenschaften der Ertebölle-Ellerbek-Kultur. Solche Küchenabfallhaufen (dänisch: Kjokkenmoddinger) waren innerhalb der Ertebölle-Ellerbek-Kultur eine Sondererscheinung an den Küsten Jütlands und Seelands. An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste konnte man keine derartigen Muschelhaufen nachweisen.

Der namengebende deutsche Fundort Ellerbek an der Kieler Förde, der heute vom Wasser der Ostsee bedeckt ist, befand sich einst im küstennahen Binnenland. Auf ihn wurde man bei Baggerungen von 1876 bis 1903 für die Reichskriegsmarine aufmerksam, als urtümliche Tongefäße sowie Geräte aus Knochen und Geweih zum Vorschein kamen.  

Bei der Ertebölle-Ellerbek-Kultur spielten die Jagd, der Fischfang und das Sammeln noch wie in der vorhergehenden Mittelsteinzeit eine tragende Rolle. Dagegen empfand man die Neuerungen Ackerbau und Viehzucht der Jungsteinzeit nicht als so wichtig wie bei gleichzeitigen bäuerlichen Kulturen. Aber Töpferei und Sesshaftigkeit, die ebenfalls Kennzeichen der Jungsteinzeit sind, gab es bereits. Frauen waren teilweise reich mit Zähnen vom Hirsch oder Wildschwein geschmückt. Funde von Einbäumen und Paddeln zeugen von zunehmender Schifffahrt auf der Ostsee. Über die Religion der Ertebölle-Ellerbek-Leute weiß man noch wenig.

Ernst Probst hat 1991 das Buch „Deutschland in der Steinzeit“ veröffentlicht. 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.

Dienstag, 25. Februar 2020

Wiehenvenator: Der Järger des Wiehengebirges



Münster - Im Oktober 1998 entdeckte der Geologe Friedrich Albat, ein Mitarbeiter des „Westfälischen Museums für Naturkunde“ (Münster), in einem Steinbruch des Wiehengebirges im Ortsteil Haddenhausen von Minden (Nordrhein-Westfalen) riesige Zähne. Bei anschließenden Grabungen bis Oktober 2001 unter Leitung des Paläontologen Klaus-Peter Lanser barg man Teile des Schädels, einige Wirbel, Rippen und Extremitätenknochen eines imposanten Raubdinosauriers. Der spektakuläre Fund wurde von den Medien als „Monster von Minden“ bezeichnet. Die wissenschaftliche Untersuchung der fossilen Knochen und Zähne erfolgte durch die Paläontologen Oliver Rauhut, Tom R. Hübner und Klaus-Peter Lanser. Erst 18 Jahre nach der Entdeckung beschrieb das Forschertrio 2016 den Fossilfund aus dem Wiehengebirge und gab ihm den Namen Wiehenvenator albati. Der Originalfund ist im „LWL-Museum für Naturkunde“ in Münster in der Dauerausstellung „Dinosaurier – Die Urzeit lebt!“ zu sehen. Die Geschichte der Entdeckung und Erforschung des ersten Raubdinosauriers aus der Mitteljurazeit in Deutschland vor mehr als 160 Millionen Jahren wird in dem Taschenbuch „Wiehenvenator: Der Jäger des Wiehengebirges“ geschildert. 

Sonntag, 23. Februar 2020

Plateosaurus: Der Deutsche Lindwurm



Nürnberg / Trossingen / Halberstadt – Noch manches Rätsel gibt der erste in Deutschland entdeckte Dinosaurier auf. Man kennt zwar das Fundjahr 1834 und den Namen des Entdeckers Dr. Johann Friedrich Philipp Engelhardt, aber nicht den genauen Fundort unweit von Nürnberg. Was man über den ersten deutschen Dinosaurierfund weiß, schildert das Taschenbuch „Plateosaurus: Der Deutsche Lindwurm“. Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Paläontologe Raymund Windolf (1953–2010). Die beiden haben 1993 das Buch „Dinosaurier in Deutschland“ veröffentlicht. Daraus stammt der aktualisierte Text über den 1837 von dem Frankfurter Paläontologen Hermann von Meyer als Plateosaurus engelhardti bezeichneten Dinosaurier. Von keiner anderen Dinosaurierart sind in Deutschland mehr fossile Reste geborgen worden. Die Fundorte liegen in Bayern, Baden-Württemberg (vor allem Trossingen), Niedersachsen, Sachsen-Anhalt (Halberstadt) und Thüringen. Scherzhaft wird Plateosaurus als „Deutscher Lindwurm“, „Schwäbischer Lindwurm“ oder „Fränkischer Lindwurm“ bezeichnet. Fossile Reste des bis zu zehn Meter langen und maximal vier Tonnen schweren Dinosauriers aus der Triaszeit vor etwa 217 bis 201 Millionen Jahren sind in etlichen Museen zu bewundern.

Ernst Probst, 1946 in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz) geboren, war von 1973 bis 2001 verantwortlicher Redakteur bei der „Allgemeinen Zeitung“ in Mainz und betätigte sich in seiner Freizeit als Wissenschaftsautor. Ab 1977 beschäftigte er sich mit der Erdgeschichte Deutschlands, zunächst als Fossiliensammler im Mainzer Becken, später als Verfasser von Artikeln für Tages- und Wochenzeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die „Welt“ nannte sein 1986 erschienenes Buch „Deutschland in der Urzeit“ ein „Glanzstück deutscher Wissenschaftspublizistik“. Bis heute veröffentlichte er mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren aus den Themenbereichen Paläontologie, Kryptozoologie, Archäologie und Geschichte.

Raymund Windolf (1953–2010), in München geboren, in Rott/Lech gestorben, interessierte sich bereits als Sechsjähriger für Dinosaurier. Sein Berufsleben begann er mit einer Ausbildung zum Wetterdiensttechniker (Wetterbeobachter). Von 1975 bis 1983 arbeitete er beim „Deutschen Wetterdienst“. Mit ideeller und finanzieller Unterstützung seiner Ehefrau Regina Cossmann studierte er danach Zoologie, Botanik und Paläontologie. Zeitweise war er Herausgeber der Zeitschrift „DinosaurierMagazin“. 1989 veröffentlichte er das „Dinosaurier-Lexikon“ und 1993 zusammen mit Ernst Probst das Buch „Dinosaurier in Deutschland“. Während seiner Tätigkeit für den „Dinopark Münchehagen“ war er ab 1998 an der Bearbeitung von spektakulären Dinosaurierfunden aus einem Steinbruch  in Niedersachsen beteiligt.

Compsognathus: Der Zwergdinosaurier aus Bayern


In der Jurazeit vor rund 150 Millionen Jahren erfasste eine riesige Flutwelle an einem Strand in Bayern einen kleinen Raubdinosaurier, riss ihn mit sich und spülte ihn in das übersalzene Wasser der Lagune. Das nur hühnergroße Reptil, das zuvor hungrig eine Eidechse gejagt und verschlungen hatte, geriet ins tiefere Wasser und ertrank. So beginnt das Taschenbuch  „Compsognathus“ über einen Zeitgenossen von Urvögeln sowie  Flugsauriern in Spatzengröße und Adlerformat. Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Paläontologe Raymund Windolf (1953–2010). Die beiden haben 1993 das Buch „Dinosaurier in Deutschland“ veröffentlicht. Daraus stammt der aktualisierte Text über den im Sommer 1859 von dem Gerichtsarzt Joseph Oberndorfer in einem Steinbruch in Kelheim oder Jachenhausen bei Riedenburg entdeckten Dinosaurier. Diesem Fossil gab der Münchner Zoologe Andreas Wagner 1859 den Artnamen Compsognathus longipes („Langbeiniger Zartkiefer“). Weltweit kennt man bisher erst zwei Skelette jenes Zwergdinosauriers, einen aus Bayern und einen aus Südfrankreich.

Ernst Probst, 1946 in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz) geboren, war von 1973 bis 2001 verantwortlicher Redakteur bei der „Allgemeinen Zeitung“ in Mainz und betätigte sich in seiner Freizeit als Wissenschaftsautor. Ab 1977 beschäftigte er sich mit der Erdgeschichte Deutschlands, zunächst als Fossiliensammler im Mainzer Becken, später als Verfasser von Artikeln für Tages- und Wochenzeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die „Welt“ nannte sein 1986 erschienenes Buch „Deutschland in der Urzeit“ ein „Glanzstück deutscher Wissenschaftspublizistik“. Bis heute veröffentlichte er mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren aus den Themenbereichen Paläontologie, Kryptozoologie, Archäologie und Geschichte.

Raymund Windolf (1953–2010), in München geboren, in Rott/Lech gestorben, interessierte sich bereits als Sechsjähriger für Dinosaurier. Sein Berufsleben begann er mit einer Ausbildung zum Wetterdiensttechniker (Wetterbeobachter). Von 1975 bis 1983 arbeitete er beim „Deutschen Wetterdienst“. Mit ideeller und finanzieller Unterstützung seiner Ehefrau Regina Cossmann studierte er danach Zoologie, Botanik und Paläontologie. Zeitweise war er Herausgeber der Zeitschrift „DinosaurierMagazin“. 1989 veröffentlichte er das „Dinosaurier-Lexikon“ und 1993 zusammen mit Ernst Probst das Buch „Dinosaurier in Deutschland“. Während seiner Tätigkeit für den „Dinopark Münchehagen“ war er ab 1998 an der Bearbeitung von spektakulären Dinosaurierfunden aus einem Steinbruch  in Niedersachsen beteiligt.

Freitag, 21. Februar 2020

Immer wieder hohe Gäste in Kostheim




Mainz-Kostheim - Kaiser Napoléon Bonaparte war dreimal dort. Der rotbärtige Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) zweimal. Reichspräsident Paul von Hindenburg einmal. Wo? Natürlich in Kostheim oder auf der benachbarten Insel Maaraue. Das geht aus dem Taschenbuch „5000 Jahre Kostheim“ von Ernst Probst und Doris Probst hervor.

Innerhalb von rund 200 Jahren kamen immer wieder hohe Gäste in die Gegend kurz vor der Mündung des Mains in den Rhein. Das hatte sicherlich mit der Nähe des rechtsrheinischen Kostheim zum linksrheinischen Mainz zu tun. Nachfolgend eine Liste der hohen Gäste:

795: Frankenkönig Karl (später: Kaiser Karl der Große) auf der Insel Maaraue
840: Eventuell Kaiser Ludwig der Fromme auf der Insel Maaraue
840: Kaiser Lothar I. bei Kostheim
1067: König Heinrich IV. auf der Insel Maaraue
1118: König Heinrich V. auf der Insel Maaraue
1184: Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) sowie seine Söhne
Heinrich und Friedrich zu Pfingsten auf der Insel Maaraue
1188: Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) auf der Insel Maaraue
1312: Kaiser Heinrich VII. auf der Insel Maaraue
1442: König Friedrich III. in Kostheim
1555: Mainzer Kurfürst Daniel Brendel von Homburg in Kostheim
1582: Mainzer Kurfürst Wolfgang von Dalberg in Kostheim
1777: Wormser Weihbischof Franz Anton Xaver von Scheben in Kostheim
1804: Kaiser Napoléon Bonaparte in Kostheim
1808: Kaiser Napoléon Bonaparte in Kostheim
1813: Kaiser Napoléon Bonaparte in Kostheim
1830: Bischof Petrus Leopold Kaiser in Kostheim
1930: Reichspräsident Paul von Hindenburg im Juli in Kostheim

Auf 563 Seiten schildert das Ehepaar Probst die Geschichte von Kostheim von der Steinzeit bis heute. Erst bei Nachforschungen für ihr Werk erfuhren die Beiden, dass nahe ihres Hauses ein Steinbeil aus der Jungsteinzeit entdeckt worden ist. Da Ernst Probst 1991 das Buch „Deutschland in der Steinzeit“ veröffentlicht hat, war ihm sofort klar, dass sich in Kostheim bereits vor etwa 5000 Jahren ein Steinzeit-Bauer aufgehalten hat.

Damit stand der Titel „5000 Jahre Kostheim“ für das Buch fest. Dieses Werk schildert auch die Entwicklung der Einwohnerzahlen, Kirchen, Schulen, Kindergärten, Vereine, Wirtschaft und des Verkehrswesens. Kurz vorgestellt werden etliche bekannte Kostheimer, darunter ein falscher Prophet, ein mutiger Pfarrer, ein hingerichteter Revolutionär, ein kampfstarker Boxer und eine erfolgreiche Romanautorin. Nicht verschwiegen wird „das bundesdeutsche Nachkriegskuriosum Nr. 1“: 1945 wurden die Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (kurz „AKK“ genannt) abrupt von Mainz abgetrennt und der Stadt Wiesbaden zur treuhänderischen Verwaltung übergeben. Dies schmerzt viele Kostheimer heute noch. Denn Mainz ist nahe und Wiesbaden weit.

Montag, 17. Februar 2020

Taschenbuch über Felicitas von Berberich




Die große Wohltäterin von Kostheim in neuem Licht


Mainz-Kostheim - Felicitas Freifrau von Berberich (1697–1764) stammte aus Franken, wo sie die meiste Zeit lebte. Erst nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes, des Würzburger Postmeisters Eugen Alexander Freiherr von Berberich, wurde das Dorf Kostheim kurz vor der Mündung des Mains in den Rhein ab 1754 ihre neue Heimat. Dort fühlte sich die fromme Witwe bald so wohl, dass sie im Dezember 1756 ein Testament zugunsten der katholischen Kirche „St. Kilian“ sowie des Pfarrers, der Lehrer, Kinder, Jugendlichen und anderer Einwohner von Kostheim verfasste. Dank des von ihr hinterlassenen Geldes, Goldes und Edelsteinschmuckes entstand zwischen 1766 und 1769 am Mainufer an gleicher Stelle wie das abgerissene baufällige alte Gotteshaus ein prächtiger Neubau mit reicher Ausstattung.

„St. Kilian“ genoss fortan den Ruf, die schönste Barockkirche am unteren Main zu sein. Tragischerweise lag dieser Prachtbau bereits im Mai 1793 in Trümmern, nachdem Preußen und Österreicher auf das von Franzosen besetzte Kostheim schätzungsweise 40.000 Kanonen- und Haubitzenkugeln abgefeuert hatten. Das Grab der Freifrau und das ihres Seelsorgers Pfarrer Jakob Saul in „St. Kilian“ gingen damals verloren.

In Kostheim benannte man die Berberichstraße und die Kleine Berberichstraße nach der unvergessenen Wohltäterin. Von 1963 bis 1966 trug die Mädchenschule in der Mathildenstraße von Kostheim den Namen Freifrau-von-Berberich-Schule.

Kaum bekannt ist, dass die Freifrau im August 1764 kurz vor ihrem Tod ein zweites Testament geschrieben hat, in dem sie teilweise andere Erben bedachte, und dass sie sich nicht immer fromm verhielt. Das 120 Seiten umfassende Taschenbuch „Felicitas von Berberich“ (Createspace, 9,85 Euro) von Ernst Probst und Doris Probst schildert das Leben der Freifrau in Wort und Bild. Unter anderem zeigt es alle Seiten der schlecht lesbaren Testamente von 1756 und 1764.

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Sonntag, 16. Februar 2020

Auf der Flucht in Kostheim gelandet?



Mainz-Kostheim – In dem Buch „5000 Jahre Kostheim“ (2018) von Ernst Probst und Doris Probst wird auch eine humorvolle, wenngleich nicht schmeichelhafte Entstehungsgeschichte über den Ort am Main veröffentlicht. Demnach berichtete der Autor Toni Vogt in seinem Werk „Kostheim: Originale und Originelles“ vor 40 Jahren Folgendes: Die „Alten“ und auch jene, welche den Kostheimern etwas anhängen wollten, erzählten einst, vor vielen Jahren seien aus einem Gefängnis am Obermain Sträflinge ausgebrochen. Weil sie keinen anderen Ausweg gewusst hätten, wären sie den Main abwärts geschwommen. Da überall an den Ufern des Flusses die Bewohner mit Knüppeln und Mistgabeln gestanden hätten, seien die Ausreißer schließlich in Kostheim an Land gegangen und hätten sich an diesem Ort festgesetzt.